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Was sind Symptome einer Bipolaren Störung?

Bei einer Bipolaren Erkrankung ist die Stimmungslage der Betroffenen gekennzeichnet durch Schwankungen zwischen zwei Extremen: Die Hochstimmung oder Manie tritt im Wechsel mit tiefster Niedergeschlagenheit (Depression) auf. Dazwischen können Phasen weniger stark ausgeprägter Manie (Hypomanie) liegen. Besonders leidvoll wird die Mischform zwischen Manie und Depression empfunden.

manische Episode

depressive Episode

Hypomanische Episode (Hypomanie)

Eine Hypomanie ist eine abgeschwächte Form der Manie. Es treten dieselben Symptome auf wie bei einer Manie, allerdings wesentlich schwächer ausgeprägt. Der Betroffene ist noch in der Lage, die Realität und seine persönliche Situation zu erfassen. Es geht ihm gut, aber er ist nicht überschwänglich. Eine Hypomanie ist in ihrer Entwicklung unberechenbar. Sie kann als kurze und vorübergehende Steigerung der normalen Stimmungslage auftreten, sie kann aber auch Vorbote einer ausgeprägten Manie sein. Reicht im ersten Fall eine ambulante Therapie bzw. eine Anpassung der Medikation aus, muss im zweiten Fall sofort konsequent behandelt werden. Jede neue Krankheitsepisode verschlechtert den Krankheitsverlauf insgesamt und die Abstände zwischen den einzelnen Episoden werden immer kürzer. Diese beiden Gründe machen es erforderlich, auch bei einer Hypomanie so schnell wie möglich therapeutisch einzugreifen.

Gemischte Episode (Mischzustand)

Während der gemischten Episode können manische und depressive Phasen entweder im kurzen Wechsel oder sogar gleichzeitig auftreten.

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