Sie suchen Unterstützung? Hier sind Sie richtig! Das Früherkennungszentrum Dresden Früh dran! bietet Kontakt-, Diagnostik- und Vermittlungsangebote, wenn es im Leben junger Erwachsener zu belastenden Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln kommt. Wir wollen rechtzeitig die Frühzeichen einer psychischen Störung oder eines erhöhten Erkrankungsrisikos erkennen und frühzeitig die erforderliche Hilfe anbieten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Psychische Veränderungen früh erkennen – rechtzeitig handeln

Im Leben junger Erwachsenen kommt es häufig zu großen Veränderungen – im Lebensumfeld, aber auch im eigenen Denken, Fühlen und Handeln. Diese Veränderungen sind in der Regel ganz normal und können in den eigenen Lebensweg integriert werden.
Es kann aber auch passieren, dass diese Veränderungen sehr belastend und schwer kontrollierbar werden und möglicherweise erste Symptome für eine psychische Erkrankung sind.

Diese Entwicklungen voneinander abzugrenzen ist für Betroffene häufig schwierig. An diesem Punkt bietet das Früherkennungszentrum erste Hilfe an. Wir wollen gemeinsam mit den Betroffenen herausfinden, wie die psychischen Veränderungen und Symptome zu interpretieren sind.

Wie für alle anderen körperlichen Krankheiten gilt auch hier: Je früher eine Erkrankung erkannt und behandelt wird, umso größer ist der Behandlungserfolg.

Das Angebot des Früherkennungszentrums richtet sich aktuell an junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren und umfasst:

  • Zeitnahe Erstkontakte
  • Spezialisierte Diagnostik
  • Beratung hinsichtlich Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten
  • Kooperation mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Psychotherapeut*in
  • Spezifische Diagnostik zur Früherkennung psychotischer und bipolarer Störungen


Die Beratung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen übernimmt die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und –psychotherapie (www.kjp-dresden.de)

Informationen für Betroffene

Psychische Veränderungen früh erkennen - rechtzeitig handeln!

Ablauf

Wir vereinbaren mit Ihnen zunächst telefonisch einen Termin zum Erstkontakt. Dort können Sie uns Ihr Anliegen und Ihre momentane Problemsituation in Ruhe schildern. Beim ersten Treffen müssen Sie uns keinen Namen nennen, Sie brauchen keine Chipkarte oder Überweisung. Sie können gern eine vertraute Person zum Gespräch mitbringen.

Im Früherkennungszentrum werden bei der Diagnostik je nach Anlass sowohl freie Gespräche als auch strukturierte Interviews geführt. Zudem kommen bei bestimmten Symptommustern auch Erhebungsinstrumente zum Einsatz, die speziell zur (Früh-)Erkennung bestimmter Störungen genutzt werden.

In der Zusammenschau der Ergebnisse aus den persönlichen Gesprächen und den durchgeführten Interviews in einem Team aus Psycholog*innen und Psychiater*innen, kann ein klinisches Urteil über das Vorliegen oder die Entwicklung einer psychischen Störung getroffen werden. Ebenfalls in einer Teambesprechung werden den diagnostischen Ergebnissen entsprechend mögliche und nötige Behandlungsoptionen diskutiert.

Diese werden in einer individuellen Rückmeldung mit den Betroffenen besprochen, um gemeinsam die passendste Option festzulegen. Die weiteren Behandlungsempfehlungen können sich vielfältig unterscheiden und reichen von psychotherapeutischen über psychiatrische bis hin zu beratenden und sozialtherapeutischen Angeboten. Wenn indiziert wird ein detaillierter Befundbericht für die Weiterbehandelnden erstellt.


Informationen für Behandelnde

Sollten Sie im sozialtherapeutischen Bereich tätig und sich unsicher über das Vorhandensein psychischer Symptome bei Klient*innen sein, können Sie diese an uns überweisen. Dazu bitten wir sie, das folgende Formular auszufüllen und an uns zu senden. Aufgrund Ihrer Angaben entscheiden wir, ob wir die geeignete Anlaufstelle für Ihre Fragestellung sind und kontaktieren in diesem Fall den Klienten oder die Klientin direkt. Benötigen wir noch mehr Informationen oder sehen eine andere Anlaufstelle als geeigneter an, melden wir uns bei Ihnen, um dies zu besprechen.

Sollten Sie im psychologischen, psychotherapeutischen oder psychiatrischen Bereich tätig sein, überweisen Sie bitte nur Patient*innen an uns, bei denen Sie den Verdacht haben, dass sich eine bipolare oder eine psychotische Störung entwickeln könnte. Wir bitten Sie auch hier, folgendes Formular auszufüllen und mit möglichst umfangreichen Informationen und Ihrer spezifischen Fragestellung an uns zu senden. Daraufhin vereinbaren wir je nach den erhaltenen Informationen einen Termin mit dem Patienten oder der Patientin oder nehmen noch einmal Kontakt mit Ihnen auf. Nach erfolgter Diagnostik erhalten Sie von uns einen Kurzbrief mit dem Ergebnis unserer Untersuchung.

Unser Angebot umfasst nach Erstgespräch und Anamnese bei Indikation die Diagnosestellung mittels des Strukturierten Klinischen Interviews (SKID) sowie die Risikodiagnostik für Psychotische Störungen (SIPS, SPI-A) und Bipolare Störungen (BPSS, EPIbipolar).

Strukturiertes Klinisches Interview

Als Königsweg zu zuverlässigen und zutreffenden Diagnosen psychischer Störungen gelten strukturierte klinische Interviews. Diese erfassen die relevanten Diagnosebereiche systematisch mittels eines geprüften Fragenkatalogs im persönlichen Gespräch. Das Strukturierte Klinische Interview (SKID) ist ein solches strukturiertes Interviewverfahren zur Diagnostik psychischer Störungen nach DSM-IV, einem Klassifikationssystem psychischer Störungen.

Früherkennung Psychotischer Störungen

Mittels zweier halbstandardisierter Interviewverfahren (Schizophrenia Proneness Interview-Adults, SPI-A und Strukturiertes Interview für Prodromalsymptom, SIPS) werden Symptome, die für die Entwicklung einer Psychose (SIPS) bzw. einer Schizophrenie (SPIA-A) sprechen, beurteilt.

Früherkennung Bipolarer Störungen

Die Forschung zur Früherkennung Bipolarer Störungen ist noch in der Entwicklung. Es stehen bereits erste Instrumente zur Verfügung, die Hinweise auf die Entwicklung Bipolarer Störungen geben können und im Früherkennungszentrum weiterführend erforscht werden: Die Bipolar Prodromal Symptom Scale (BPSS) zur Abbildung niederschwelliger hypomaner Symptome sowie der Epi-Bipolar zur Abbildung spezifischer Risikofaktoren für Entwicklung einer bipolaren Störung.

Informationen & Veranstaltungen

2021-03-03T14:31:17+01:00

Web-basiertes Informationsportal zur Suizidprävention in Dresden ist online

Das 2017 gegründete Netzwerk für Suizidprävention in Dresden (NeSuD), geleitet vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden und dem Werner-Felber-Institut e.V. mit Unterstützung der AG Suizidforschung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden hat ein web-basiertes Informationsportal www.suizidpraevention-dresden.de aufgebaut.

In Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Damit gibt es mehr Todesopfer durch Selbsttötung als durch Verkehrsunfälle, Mord, AIDS/HIV und illegale Drogen zusammen. Zugleich herrscht oft noch ein Schweigen über dieses Problem der öffentlichen Gesundheit.
Das 2017 gegründete Netzwerk für Suizidprävention in Dresden (NeSuD), geleitet vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden und dem Werner-Felber-Institut e.V. mit Unterstützung der AG Suizidforschung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden hat ein web-basiertes Informationsportal www.suizidpraevention-dresden.de aufgebaut. „Wir möchten mit diesem Informationsportal ermöglichen, dass Betroffene schnell die für sie passende Hilfe bekommen. Wir möchten ermutigen, Suizidalität anzusprechen und damit etwas zur Entstigmatisierung beizutragen“, erläutert PD Dr. med. habil. Ute Lewitzka vom Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.
„In der Arbeit mit mehr als 600 Dresdner Schülerinnen und Schülern haben wir häufig gesehen, dass diese gut erkennen, ob sie selbst oder eine Mitschülerin oder ein Mitschüler Unterstützung für seelische Beschwerden brauchen. Doch nach solchen Hilfen wird nur wenig aktiv gesucht. Mit diesem Portal können wir nun Anlaufstellen konkret benennen und die Schwelle senken, die Hilfe auch anzufragen“, berichtet Apl. Prof. Susanne Knappe vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie.
Die Website informiert daher über
(Hilfs-)Angebote vor Ort in Dresden, am Telefon oder online
• Für Menschen in einer (suizidalen) Krise
• Für Angehörige, Nahestehende und Bekannte
• Für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
• Für Fachpersonen
und darüber hinaus über häufig aufkommende Fragen
• Wo finde ich Hilfe und was kann ich selbst in einer (suizidalen) Krise tun?
• Wie kann ich erkennen, dass eine Person an Suizid denkt?
• Wie kann ich einer suizidalen Person helfen?
• Nach einem Suizid - wo finde ich Unterstützung in dieser schwierigen Situation?
• Was kann ich tun, wenn ich im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext mit einer suizidalen Person in Kontakt komme?
Das Dresdner Netzwerk für Suizidprävention möchte durch die Website möglichst viele Menschen erreichen und so die Suizidprävention in Dresden weiter vorantreiben. 

2020-12-07T10:08:42+01:00

Mental Health Dresden-Leipzig

Mental Health Dresden-Leipzig ist ein regionales Netzwerk der Technischen Universität Dresden, der Universität Leipzig und des Robert Koch-Instituts.

Die Infrastruktur von Mental Health Dresden-Leipzig umfasst neuropsychiatrische Forschungseinrichtungen, ein Zentrum für digitale Gesundheit, laufende Kohorten- und Bevölkerungsstudien, regionale Netzwerke sowie internationale Kooperationen, darunter das transCampus® Netzwerk Mental Health. Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus den Bereichen Psychiatrie und Klinische Psychologie, Neurowissenschaften, Epidemiologie, Umweltsoziologie und Public Mental Health (inkl. partizipativer Forschung) soll die psychische Gesundheit junger Menschen weiter erforscht werden.

2020-06-04T11:04:34+02:00

Studienteilnahme COH-FIT

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden ist Teil der weltweit größten COVID19-Studie zur körperlichen und seelischen Gesundheit, die in Deutschland und in über 40 Ländern durchgeführt wird. Weitere Infos zur Studienteilnahme und den Link zur Umfrage gibt es hier: https://www.coh-fit.com/

Fast 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 40 Ländern und 6 Kontinenten untersuchen über eine anonymisierte Befragung die körperlichen und seelischen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die aus dieser Studie gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, Menschen während einer Pandemie u.a. durch erfolgreiche Bewältigungsstrategien besser zu unterstützen und festzustellen, welche Personen anfälliger für körperliche und seelische Gesundheitsprobleme sind.

Die COH-FIT Studie („Collaborative Outcomes Study on Health and Functioning during Infection Times“) ist die derzeit größte Studie ihrer Art. Ziel ist es, Informationen von Menschen aus der breiten Öffentlichkeit zu sammeln und daraus die akuten und längerfristigen Auswirkungen der Pandemie zu untersuchen. Dieses Wissen soll dazu beitragen, Menschen in Pandemiezeiten besser unterstützen zu können. Außerdem soll untersucht werden, welche Personen ein höheres oder niedrigeres Risiko für körperliche und seelische Gesundheitsprobleme unter diesen Umständen aufweisen. Auch soll sie dazu beitragen, besonders gefährdeten Personen gezieltere Therapiemaßnahmen zukommen zu lassen.

Initiatoren und Studienleiter der in 25 Sprachen durchgeführten Studie sind auf internationaler Ebene Prof. Christoph U. Correll von der Charité Universitätsmedizin Berlin und Zucker School of Medicine, New York, sowie Dr. Marco Solmi von der Universität Padua, Italien und dem Kings College, London.

Prof. Michael Bauer und Prof. Andrea Pfennig unterstützen das Projekt insbesondere im Hinblick auf die Frage nach der Situation der Menschen mit bestehenden psychischen Erkrankungen, die sich aktuell mit besonderen Herausforderungen wie sozialer Isolation und eingeschränkt verfügbaren psychosozialen Hilfsangeboten konfrontiert sehen. Die Ergebnisse der Befragung können Entscheidungsträger im Gesundheitswesen und beim Infektionsschutz dabei helfen, diesen Personenkreis bei zukünftigen Pandemien besser zu berücksichtigen bzw. in vorausgehende Planungen einzubeziehen, um weitreichende negative Konsequenzen zu vermeiden.

In Deutschland nehmen neben Forschern des Universitätsklinikums Dresden auch Forschende von Universitäten in Berlin, Freiburg, Hannover, Lübeck, Köln, Mannheim/Heidelberg und München teil.

Das COH-FIT-Projekt sammelt Informationen von Erwachsen sowie auch von Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren, sofern die Erziehungsberechtigten zustimmen, dass ihre Kinder teilnehmen. Das Projekt findet in drei unabhängigen Wellen statt. Die erste Welle findet aktuell, während der COVID-19 Pandemie statt. Sechs und zwölf Monate nach Ende der Pandemie (gemäß Einschätzung der WHO) werden Anschlussbefragungen durchgeführt. Damit erhalten die Forschenden sowohl Informationen über die akuten als auch über die längerfristigen körperlichen und seelischen Auswirkungen der Pandemie.

Kontakt:

Universitätsklinikum Dresden

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Steffi Pfeiffer

Steffi.Pfeiffer@uniklinikum-dresden.de

Fetscherstr. 74

01307 Dresden

Kontakt

Team_032020.jpg

  • M. Bauer
    Klinikdirektor
  • C. Berndt
    Psychologische Leitung
  • J. Borisch
    Psychologe
  • K. Bröckel
    Psychologische Leitung
  • J. Graff
    Psychologin
  • B. Jopke
    Sekretariat
  • B. Maicher
    Psychologin
  • J. Martini
    Juniorprofessorin, Psychologische PT
  • A. Pfennig
    Leiterin des Früherkennungszentrums
  • S. Pfeiffer
    Medizinisches Informationsmanagement / -Qualitätsmanagement
  • C. Wendtland
    Psychologin

Infektionsschutz

3G-Regel für Patientinnen und Patienten
Auf dem Campus der Hochschulmedizin Dresden gelten die sogenannten 3G-Regelungen. Patientinnen und Patienten müssen vollständig geimpft, getestet oder genesen sein. Die Einhaltung der 3G-Regel ist für alle Personen verbindlich.  Die Gültigkeitsdauer von Tests beträgt bei Schnelltests maximal 24 Stunden, bei PCR-Tests maximal 48 Stunden. Der Schutzstatus muss von Patientinnen und Patienten sowie Besuchenden auf Aufforderung nachgewiesen werden. Alle für das Uniklinikum gültigen Regelungen sind im Internet nachlesbar unter: www.ukdd.de/corona

Hier finden Sie uns

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
an der Technischen Universität Dresden
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Früherkennungszentrum DD früh dran!
Haus 15, 3. Obergeschoss
Fetscherstraße 74
01307 Dresden


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Straßenbahnlinie 6 und 12:
Haltestelle Augsburger Straße/Universitätsklinikum
Buslinie 64: Haltestelle Universitätsklinikum (direkt im Gelände)

Anfahrt mit dem PKW

An der Haupteinfahrt Fiedlerstraße steht Ihnen unser Parkhaus zur
Verfügung. Das Parken auf dem Gelände und im Parkhaus ist kostenpflichtig.

Kontakt

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Bitte beachten Sie, dass dies keine Notrufnummer ist. In Notfällen kontaktieren Sie bitte den Rettungsdienst unter 112 oder den Psychosozialen Krisendienst

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Telefon: 0351 4582876

Das ist der Anrufbeantworter des Früherkennungszentrums. Nachdem Sie Ihre Kontaktdaten und eine kurze Nachricht hinterlassen haben, rufen wir Sie zeitnah zurück.

Sollten Sie uns über das Kontaktformular oder per Email kontaktieren, bedenken Sie die Sensibilität von personen- und gesundheitsbezogenen Daten (Datenschutzhinweis s. u.).

E-Mail: fruehdran@uniklinikum-dresden.de

Kontaktformular:

Hier finden Sie unsere Informationen zum Datenschutz
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